Mein Judenfreund Thomas

 

 

 

 

Mein Freund Thomas!

Diese Zeilen die ich jetzt schreibe, fallen mir sehr schwer, weil es eigentlich die schreiben müsste, denen diese göttliche Kraft schon geholfen hat auf ihrem Weg. Nicht immer ist es so das die Seele in uns beschliesst auf unserem Erdenrund zu verbleiben. Dann kann man mit dieser göttlichen Gnade Menschen begleiten, Schmerzen lindern und mit Ihnen gemeinsam ihr Schicksal tragen helfen.

Ich denke da ganz besonders an meinen Judenfreund Thomas. Thomas wohnte in Oberhessen und litt an Leberkrebs. Wir versuchten gemeinsam mit der göttlichen Energie die Richtung die sein Lebensrad eingeschlagen hatte aufzuhalten oder zumindest ab zufedern. In einer der Sitzungen sagt er freudig erregt ich sehe Jesus. Ich bin verwundert und überrascht, da er ja seine Glaubenswurzeln im Judentum hat. Man sieht also alles hat seine Berechtigung und Glaubensbegrenzungen gibt es nicht in der geistigen Welt.

Ich besuche Ihn noch des öfteren in seiner Heimat in Oberhessen. Er zeigt mir Bilder aus seinen besseren Zeiten, wo er noch vor Gesundheit strotzte und seinen Beruf als Gastronom wahrnehmen konnte. Er erzählt von seinen Freunden in seiner Heimatstadt und wie lustig es immer mit diesen gewesen wäre.

Thomas wurde in Argentinien geboren und musste durch widrige Umstände sein Land verlassen, er strandete in Frankfurt, wo er sich als Kellner durchschlug. Sein erlernter Beruf war Goldschmied, und man merkte, das er mir das voller Stolz erzählte. Seine Kinder waren ihm wichtig und er versucht aus dem Hintergrund wirkend Ihnen das Leben etwas zu erleichtern.

Immer wieder redeten wir über Gott und das Weltendasein und über Wege die es gibt, um ihn zu erreichen. Er erzählt mir das er seiner Kirche( dem Judentum) schon lange den Rücken zugekehrt und das sein Bild das er von Gott hat ein strafendes ist.

Er fragt mich, wie ich darüber denke, nun stehe ich ziemlich ratlos da und muss Ihm beichten das ich nicht Bibelfest bin. In diesem Augenblick fallen mir nur die Worte von Jesus am Kreuze ein: „Noch Heute, wirst Du mit mir im Paradiese sein - das verspreche ich dir!“

Ich füge noch hinzu das wir keinen strafenden Gott haben, und Gott uns nicht braucht wir Menschen aber Gott, weil ohne sein göttliche Kraft kein Leben auf Erden möglich wäre und ist.

Thomas wirkt nachdenklich, es war dies mein letzter Besuch bei Ihm.

Einige Wochen später informiert uns seine Frau das es mit Thomas zu ende ginge und sie gemeinsam in der Bibel lesen würden. Sie erzählt uns das Thomas sich ganz gefasst auf sein irdisches Ende vorbereiten würde. Er legt fest wie seine Trauerfeier ablaufen sollte und es wäre ihm ganz wichtig das wir dabei wären. Was wir auch gerne taten. Wochen später, nach seiner Einäscherung besuchten wir die Grabstätte seiner Mutter in die er wunschgemäss beigesetzt wurde.

P.S. Mein Freund Thomas, hat aus den Himmlischen Gefilden heraus, dafür gesorgt, das einer Frau Heilung geschenkt wurde!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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