Was es ist oder was sie ist, die Seele!

Es ist schon sehr viel über dieses Thema geschrieben worden und deshalb möchte ich versuchen mich kurz zufassen. Einige von uns halten die Seele für ein reines Produkt unseres Geistes oder unserer Phantasie. Andere behaupten da gibt es gar nichts und wenn den unsere letzte Stunde gekommen sei, gehen wir zurück in die Gefilden der Natur ein und das war es dann. Die Wissenschaft will nun den Beweis erbracht haben, das wir Menschen eine Seele haben. Sie begleiteten Menschen in ihrem Sterbeprozess und sie stellten fest das der Mensch nach seinem ableben um cirka zwanzig Gramm leichter ist.

Ich habe versucht meine Wahrheit zufinden.

Und kann daher immer nur von meiner Wahrheit sprechen. Weil jeder Mensch von uns seine ihm eigene Wahrheit lebt und was er dafür hält. Sie kann sehr unterschiedlich aussehen, das habe ich lernen müssen. Dann gibt es noch eine universelle Wahrheit die uns alle betrifft und die über allem steht was beseelt ist.

 

Unseren Körper den wir nur als äußeres Zeichen haben wird vergehen, unsere Seele die wir in uns tragen geht in die geistige Welt ein. Diese Seelen können von oben auf uns einwirken und uns Menschen unbewusst Führung geben und uns in allen Lebenslagen stützen, wenn wir dies zulassen.

Dazu habe ich folgendes Erlebnis, durch das mir einiges klarer wurde und das zu meiner mir eigenen Wahrheit führte. Ein guter Freund von mir, dessen hochbetagte Mutter, die eine sehr gottgläubige Frau war, bereitete sich auf ihr gehen vor. Da ich ein Mensch bin der durch Gottes Gnaden, dessen Energien auf andere Menschen übertragen kann und diese in uns einen Heilprozess auslösen können. Habe ich auch die Befähigung Menschen die mir nahe stehen auf meiner Seelenebene empfangen zu können.

Eines Abends hatte ich folgendes erleben. Ich gehe in mein kleines Heiligtum, das heißt in den Raum in dem ich male und meine Energiesitzungen abhalte. Die beiden Fenster sind geschlossen und an dem Fenster das zur Straßenseite ist, hat sich im unteren Drittel ein Nebelband von rechts nach links gebildet. Verwundert und ungläubig stehe ich davor und ich kann es nicht mit meinen Geist einordnen. Ich rufe meine Frau, die es sich dieses Nebelband auch anschaut. Ich öffne das Fenster, und man kann zusehen wie dieses Nebelband sich verflüchtigt.

Mir fällt spontan eine Begebenheit ein, die meine Frau und ich vor einpaar Jahren erleben durfte.

Nach dem irdischen ableben eines guten Freundes von uns. Den wir in seinem Sterbeprozess auf energetischem Weg begleiteten. Bildete sich an einem Fenster, wie oben bereites beschrieben ein Nebelband im unteren Drittel des Fensters. Unser Gefühl sagte uns damals das sich seine Seele in dieser Form zeigte und er sich für das bedankte was wir ihm an Kraft für seinen Weg geben konnten.

Genau so hatten wir es nun wieder erlebt, am nächsten Morgen erzähle ich meiner Frau das die Mutter unseres gemeinsamen Freundes uns eine Nachricht in dieser Form zu kommen ließ deren Botschaft lautet:

Passt mir ein bisschen auf meinen Buben auf“.

 

Tage später, ich mache einen Spaziergang der mich auch an dem Haus meines Freundes vorbeiführt. Ich denke so für mich, wie wird es der alten Dame gehen und setze meinen Spaziergang fort. Es geht mir an diesem Tag nicht sonderlich gut, der Kreislauf. ich reibe meine Augen und versuche meinen Blick zu schärfen was mir nicht gelingt. Auf dem Weg zu unserem Sportplatz der in der Nähe des Friedhofes liegt, sehe ich bei vollem Bewusstsein, ein dünnes fast durchsichtiges, farbiges Band (in den Spektralfarben).

Das sich schlängelnd am Firmament bewegt, nach einer gewissen Zeit hört dieses Phänomen auf und ich bin nicht böse darüber.

Einige Tage später mein Freund steht an meiner Tür um mir mitzuteilen das seine Mutter ganz friedlich eingeschlafen und heimgegangen sei.

Ich bitte ihn herein und leihe ihm mein Ohr.

Am selben Tag, am späten Nachmittag kommt das Beerdigungsinstitut um diese Frau die so friedlich und im festen Glauben von uns gegangen ist, für ihr letzte Reise vorzubereiten.

Ich gehe hinunter in den Hof, um gedanklich meinem Freund in dieser Stunde bei zustehen.

Der Pastor kommt und kurze Zeit später wird der Sarg herausgetragen.

Just in diesem Augenblick kann ich wieder dieses farbige sich schlängelnde Band über dem Geschehen wahrnehmen.

 

Dadurch wurde mir klar, das ich ihre freudig tanzende und Gott ergebene Seele gesehen habe und das es eine Seele und ein Leben danach in einer gewandelten Form gibt!!!

 

 

Unsere Nachbarin Marianne, auf ihrer Findung zu Gott?

Schön das ich sie habe kennen lernen dürfen, und das sie in meinen Lebenskreis eingetreten ist!

Es war vor cirka zwanzig Jahren, des Nachbars Ehefrau war gerade verstorben.

Einige Zeit später zog Marianne in das Haus des Nachbarn ein. Sie hatten Beide eine schöne Zeit miteinander. Man konnte sie dabei beobachten, wie er ihr half die Wäsche aufzuhängen.

Wie es in unserem Leben so ist, hat alles seine Zeit. Dunkle Wolken zogen am Horizont auf, die Zeit der Bewährung nahm seinen Anfang. Ihr Mann erkrankte und sie fuhr ihn liebevoll und hilfesuchend von einem Arzt zum anderen. Ab und an haderte sie mit den Menschen und auch den Medizinern. Ihr Mann wurde dement und bettlägerig. Liebe voll pflegte sie ihn in dieser Zeit und das ging bei weitem über ihre Kräfte. Wie oft brannte das Licht mitten in der Nacht.

Ihr Mann verstarb und sie blieb einsam, noch einsamer als sie es je vorher schon gewesen war zurück.

Sie grollte den Menschen und auch Gott, ihr Lebenswille nahm ständig ab. Ab und an besuchte ich sie und ich versuchte sie mit den Mitteln die mir Gott gegeben hat, sie auf zu bauen und sie von der Existenz von etwas Höheren zu überzeugen, sie winkt nur ab. Ja sie ist nicht anders wie so viele Menschen die Leid erfahren haben und sich dann sagen, wo war er dann, als ich ihn gebraucht habe? Ich pflege dann zu sagen, das Gott eine tragende Kraft ist dessen Kraft alles hat entstehen lassen. Gott hat uns das Bett gegeben den Rest müssen wir selber dazutun. Sie winkt ab und spricht davon schon lange der Kirche den Rücken zugekehrt zu haben. Sie bricht mit den wenigen Freunden die sie noch hat. Mein Argument das man Gott nicht nur in der Kirche finden kann überhört sie..

Morgens geht mein erster Blick hinüber zu des Nachbar`s Haus und ich schaue ob die Läden schon hoch gezogen sind ein kleines Lebenszeichen von Ihr.

Immer und immer wieder spricht sie vom Sterben und das sie ja schon sechsundsiebzig sei.

Sie lernt eine Frau aus einer Nachbargemeinde kennen die sich liebevoll um sie bemüht, bekocht und putzt und versucht ihre verborgenen Wünsche zulesen.

Die Mutter  der Pflegerin ist im Krankenhaus und sie fährt über das Wochenende zu ihr.

Unsere Nachbarin ist nun ein paar Tage auf sich alleine gestellt. Sie hat nicht das Vertrauen einen ihrer Nachbarn einen Schlüssel zuüberlassen, damit man nach ihr schauen könnte. Das Zeichen mit dem morgend´s hoch gezogenen Laden, schafft sie nicht mehr, er ist immer geöffnet.

Ihre Pflegerin ruft uns an und bittet uns soweit wie es für uns möglich ist auf sie zu achten, sie hätte eine Vorahnung. Ich gehe hinüber schelle des öfteren, nichts tut sich, auch ich mache mir Sorgen! Ich komme an diesem Abend spät nach Hause, und es brennt noch immer das Licht.

Am nächsten Morgen war es nicht anders, ich ringe mich durch den Notruf zuwählen und das war auch gut so. Marianne war im Gang gefallen und lag wohl schon längere Zeit auf dem kalten Boden. Sie kam ins Krankenhaus und von dort aus in ein Pflegeheim. Auf nachfragen von uns, wo sie den untergebracht wäre, sie könnten es uns, aus für uns nicht nachzuvollziehenden Gründen nicht sagen. Ich will ja niemanden zu nahe treten, ich glaube es ging hier nicht mehr um die Person Marianne sondern um das was sie denn da als Hinterlassenschaft vererben könnte.

Ich habe einen Draht zu Marianne aufgebaut und schicke ich ihr die Kraft die sie benötigt um ihren Weg gehen zukönnen, den Gott für sie vorgesehen hat.

Man teilt uns mit das Marianne gestürzt sei und sie einen Oberschenkelhalsbruch erlitten hätte.

Ich schicke Marianne erneut göttliche Kraft und kann in einer Meditation erkennen, das Marianne den Weg zu Gott eingeschlagen hat. Immer wieder meldet sie sich bei mir auf telepatischem Weg. Ich empfange im rechten Auge einen Halbkreis aus matten und unfröhlichen Farben. Erst Wochen später wurde mir Klar das ich ihre nicht gerade glückliche Seele gesehen habe.

Einige Tage später kann ich diesen matten und zerrissen wirkenden Halbkreis mit den unfröhlichen Farben im anderen Auge wahrnehmen.

Ihr Lebenskreis beginnt sich zu schließen, das wurde mir erst sehr viel später bewusst.

Ein Fahrzeug der Johanniter hält bei unserem Nachbarn, sie schellen, keiner öffnet ihnen.

Ich gehe hinaus und spräche mit den jungen Männern. Sie erzählen mir das Marianne im Auto wäre und sie diese laut Transportschein nachhause bringen sollten. Ich erzähle ihnen das sie in einem Pflegeheim in Darmstadt untergebracht sei. Meine Gedanken umschwirren Marianne und mir wurde bewusst das dies ein unbewusste Abschiednehmen von ihrer Seite aus war.

Einige Tage später mein Schwiegervater ist mal wieder zu unserm Leidwesen im Krankenhaus, bekomme ich mitten in der Nacht einen energetischen Anruf. Ich denke so für mich, es wird mein

Schwiegervater sein. Ich nehme aber Mariannes Geruch wahr, ich bin etwas irritiert.

Tage danach bekommen wir von der verstoßenen Freundin Mariannes einen Anruf, das Marianne uns verlassen habe und zwar just in der Zeit da ich vermeintlich meinem Schwiegervater des Nachts um halb Ein Uhr eine energetische Sitzung zukommen ließ. Wieder was gelernt, das menschliche EGO hat nichts in der geistigen Welt zusuchen. Marianne ist inzwischen eingeäschert und in aller Stille wie sie es angeblich gewünscht hatte in dem Grab ihres Mannes beigesetzt worden. Gestern hat sie sich bei mir energetisch gemeldet und ich habe ihr versprochen in den nächsten Tagen ihr Grab zu besuchen und habe ihr viel Kraft für ihren Weg in die göttlichen Gefilde gewünscht.